Mittwoch, 25. Februar 2015

Frühlingsfrisch- Ich will Farbe

Na... habt ihr es bemerkt? Ganz ganz langsam, während gefühlt 3/4 aller Bekannten sich mit Grippe & Co. herumschlagen, schleichen sich schon ein paar Frühlingsvorboten draußen durch die Beete. Einige Märzbecher und Krokusse blühen schon und ein paar ganz mutige Hyazynthen stecken das erste Grün durch die Erde.
Ich sage dem tristen Februar- Grau den Kampf an.
Frische Tulpen bringen etwas Farbe in die Wohnung. Auf meinenm Pinterest Board sammle ich schon eifrig Ideen für Ostern und für bunte Basteleien. Auch die eigene Garderobe darf schon mal etwas frischer und heller ausfallen.

  Seit langem habe ich mal wieder etwas aus Webware genäht. Die Wickeltunika Chloe von Lasari-Design. Der Stoff ist ein ganz zarter Baumwollsatin und gefällt mir trotz der für mich eher untypischen Blumenprints total gut. Ich kann es kaum erwarten dass es warm genug wird um das gute Stück unter einer dünnen Lederjacke zu tragen, durch die Art des Stoffes bauscht sich die Tunika leider etwas unterhalb der Bindebänder- aber das ist nicht weiter wild.
Im Schnittmuster sind noch andere Varianten enthalten, darunter auch ein Jersey Kleid mit U-Boot Ausschnitt. Das allerdings ist mir dermaßen verunglückt dass es mir jetzt ein prima Nachthemd sein wird und ich es hier nie zeigen werde.
Wie schaut es bei euch aus- zieht auch etwas mehr Farbe bei euch ein dieser Tage? 
Liebste Grüße

Femi 



Stoff: Buttinette, Schnitt: Wickeltunika Chloe von Lasari, verlinkt: RUMS

Donnerstag, 19. Februar 2015

Kuschelklamotte schlägt Schmuddelwetter


Nun hat sie mich erwischt, meine alljährliche Schmuddelwetter- Depression. Hier im Norden gab es in diesem Winter annähernd keinen Schnee, dafür graues Schietwetter zur Genüge.
Und da der Blick aus dem Fenster wenig Hoffnung auf angenehmeres Wetter macht spielt sich der Tage fast alles im Haus ab.


Zeit also um ausstehende Nähprojekte zu realisieren.
Vor Weihnachten konnte ich mein Glück gar nicht fassen als ich bei den Mädels von Liebste Schwester grandiose 5 (!) tolle Schnitte von Leni Pepunkt gewonnen habe. Die  SWEAT.Jacke ist nun der erste Schnitt den ich aus meinem Gewinnpaket genäht habe (optimistisch wie ich bin habe ich die anderen Schnitte für wärmere Temperaturen passend ausgewählt).
Ich habe ja immer Respekt vor aufwändigeren Nähprojekten- aber am Ende wird man mit einem echten Wohlfühlteil belohnt.


Das tolle Jäckchen hat mich schon zum Nachtdienst begleitet und mir dort gute Dienste geleistet.
Besonders schön an diesem Schnitt finde ich die schönen sauberen Lösungen für das Verstecken der Nähte von Reißverschluss und Kapuzenansatz.
Ich stelle mir jetzt ein paar frische Tulpen in die Vase um das triste Grau zu vertreiben und sammle online  tolle, bunte Inspirationen, denn heute ist schon wieder RUMStag.
Liebste Grüße


Femi



Schnitt: Sweat Jacke Leni Pepunkt, Stoffe: Stoff und Stil 

Sonntag, 15. Februar 2015

Hamburg meine Perle


Hallo meine lieben!
Gestern hat der tollste Mann der Welt mich auf einen Valentins- Bummel in unsere Lieblingsstadt entführt.
Trotz gefühlter 0 Grad  sind wir einmal durch die Hafencity spaziert.


Zum Aufwärmen haben wir einen Abstecher ins Unilever Haus gemacht, wo ab jetzt jeden Samstag von 11- 18 Uhr Der.Die.Sein-Markt stattfindet wo ausgewählte Aussteller ihre Handmade Produkte an den Mann bringen.








Nach meinem Stempel-Spontankauf ( ein Papierschiffchen aus Hamburg passte so gut ) ging es dann weiter, vorbei an Hamburgs bekanntem Millionengrab.

Ein bischen Pötte anschauen.


Und schließlich ab durch die Speicherstadt zur nächsten U- Bahn (Wir fahren mittlerweile nur noch mit dem Zug nach Hamburg und nutzen das U- und S- Bahn Netz. Ist wesentlich entspannter und flexibler als das Auto)


Im Frühling werden wir auf jeden Fall mal einen ganzen Tag Fotosafari durch Hamburg machen, dann bekommt ihr hier noch mehr zu sehen.
Ich lege jetzt meine strapazierten Stadtbummel- Füße hoch und wünsche euch allen einen schönen Sonntag und einen guten Start in die Woche.
Liebste Grüße


Femi

Dienstag, 10. Februar 2015

Love is sweet - köstliche Donuts zum Valentinstag


Am nächsten Wochendende ist es wieder soweit- Ganz ungehemmt dürfen wir unseren liebsten ein dickes Küsschen aufdrücken und den ganzen Tag über kitschige Liebeslieder vor uns hersummen. Klar- das kann (und sollte) man auch an jedem anderen Tag des Jahres machen, aber am Valentinstag darf man das auf die kitschigste- rosarote Weise machen. Mit Schleife drum und Geigenmusik.
Nein, nun mal ganz ernst.
Für alle die wie ich der Meinung sind die Liebe eines Mannes geht zuweilen eben doch durch den Magen habe ich hier das ultimative Valentins- Zuckerzeug:
Tadaa! 100% home made Donuts mit Himbeer Zuckerguss. Gemacht mit extra viel Liiiieebeee und sowas von ober super mega lecker. Das Rezept stammt aus der aktuellen Lecker Bakery. Durch die Teigruhezeiten nicht gerade was für Eilige aber ansonsten easy peasy.


Zutaten für 13 bis 15 Stück:

* 175 ml Milch * 40g Butter * 400g und etwas Mehl * 1 Päckchen Trockenhefe * 50g Zucker * 1 Priese Salz * 1 Ei + 1 Eigelb * 1- 2 l neutrales Öl zum Frittieren * Backpapier

1.
Milch erwärmen. Butter darin schmelzen. 400g Mehl, Hefe, Zucker und eine Prise Salz mischen.     Ei und Eigelb zugeben. Warme Milch-  Butter- Mischung zugießen. Teig zuerst mit den Knethaken des Rührgeräts, dann mit den Händen 5-6 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

2.
Teig zu einer Kugel formen und wieder in die Schüssel legen. Zugedeckt ca. 1,5 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. Teig nochmals mit den Händen durchkneten. Anschließend mindestens 3 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

3.
Teig kurz kneten. Auf etwas Mehl ca. 1, 5 cm dick ausrollen. Mit einem Donut Ausstecher (oder alternativ mit einem Glas ca. 8 cm Durchmesser und z.B. der Rückseite einer Lochtülle eines Spritzbeutels). 13- 15 Teigringe ausstechen ( dabei Teigreste immer wieder zusammenkneten und neu ausrollen).

4.
Teigringe mit etwas Abstand auf einen mit Mehl bestäubten Bogen Backpapier setzen. Leicht mit Mehl bestäuben, mit einem sauberen Geschirrtuch bedecken und ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

5.
Öl in einer Friteuse oder in einem weiten Topf auf 180°C erhitzen. Bratenthermomether benutzen! Alternativ Holzspieß ins Fett halten- steigen Bläschen auf ist es heiß genug.
Je 3-4 Donuts zusammen ca. 1,5 Minuten fritieren bis sie goldbraun sind, dabei einmal wenden.
Auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.

6. Entweder Donuts noch warm in Zucker wälzen, oder aus ca. 35 g aufgetauten Tk Himbeeren  ( zermust oder durch ein Sieb gestrichen) und 175 g Puderzucker einen Guss herstellen und die etwas abgekühlten Donuts damit glasieren.



Also meine lieben:"Ran an die Schürzen!" 
Beschenkt euren Valentins- Schatz mit selbstgemachtem Naschwerk. Love is sweet :-)
Liebste Grüße

Femi

verlinkt: Creadienstag 

Samstag, 7. Februar 2015

Heisse Wecken- Kindertage wie in Bullerbü


Es gibt kaum etwas das mir so viele Dinge in Erinnerung rufen kann wie der Duft und Geschmack von bestimmten Speisen und Getränken.
So muss ich zum Beispiel jedes Mal, wenn ich einen guten Minztee trinke, an meine liebste Freundin denken. Als Teenies haben uns nachmittags bei ihr getroffen und bei Tee und Keksen unsere Lieblingssendung gesehen. 
Sehr viele dieser Erinnerungen verbinde ich mit meinen Großeltern, die leider beide schon sehr lange verstorben sind.
Immer wenn meine Schwestern und ich bei meinen Großeltern waren fühlte ich mich wie in einer Geschichte aus Bullerbü.Das Haus,in dem wir Kinder zum Leidwesen unserer Eltern Narrenfreiheit besaßen, lag sehr ländlich. Umgeben von Koppeln und Wald, direkt neben einem Bauern, der uns mit dem Traktor mitnahm wenn es zu den Kühen auf die Koppel ging. Wir durften beim Versorgen der Kaninchen und Hühner helfen und wenn es an der Zeit war den Honig zu ernten liebte ich es die Waben vor dem Schleudern von ihren Wachsdeckeln zu befreien. Es war das Größte dann meinen Finger in den goldgelben zähen Honigstrahl zu tunken, der frisch geschleudert aus dem Ablasshahn floss.
Damals gab es dort einen fahrenden Händler der in seinem Wagen allerlei hatte was die Hausfrau gebrauchen konnte.(Zugegeben, mich hat als Kind nur die Eistruhe und das Backregal interessiert.) Es war ein Fest für uns wenn es dort Heisse Wecken gab. Wir durften sie zum warm machen auch schon mal auf den Stubenofen legen ( der keineswegs für Lebensmittel gedacht war ) und anschliessend warm und duftend zur Kaffeezeit vernaschen.


Ich erinnere mich gerne an diese Zeit. An meine Großeltern, die mit uns so viele Dinge gemacht haben die heute mehr und mehr in Vergessenheit geraten.
 Und nun bin ich es heute, die Heisse Wecken backt und sich für einen Moment wieder sehr gut daran erinnert wie es war auf einer Kälberkraut- Flöte zu spielen und wie merkwürdig das " Zupp- Gefühl" ist wenn man sich traut einen elektrischen Weidezaun anzufassen. Vor allem denke ich  daran wie glücklich wir waren, und wie gern ich die beiden hatte...

Dieses Rezept hat mein Vater vor Jahren von einem Kollegen bekommen- es ist wie viele alte Rezepte relativ groß, aber die guten Stücke lassen sich prima einfrieren und nach dem Auftauen eine Runde im Toaster aufwärmen.

Rezept

1 kg Mehl mit einer Priese Salz in eine große Schüssel geben. In der Mitte eine Mulde formen, 200g Zucker und 700 ml lauwareme Milch hineingeben. 1,5 Würfel Frischhefe in der Milch auflösen. Nach ca. 5 Minuten 250g zerlassene Butter und 250 g Sultaninen zugeben. Alles mit dem Knethaken des Mixers gut vermengen bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Eventuell müsst ihr noch etwas mehr Mehl unterkneten, der teig soll nicht zu klebrig sein. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort 40- 60 Minuten gehen lassen.
Den Ofen auf 200°C Ober/ Unterhitze vorheizen. Den Teig zu Kugeln formen ( in etwa so groß wie eine Clementine ) und plattdrücken.
Je nach Durchmesser sollten es ca 20- 30 Stück werden.
Auf mit Backpapier ausgelegte Bleche setzen. Ca. 100g Butter zerlassen und die Wecken damit bepinseln.
Jedes Blech einzeln ca 15 Minuten backen bis sie goldbraun sind.


In einigen Rezepten wird zum Teig noch Zitronat hinzugegeben. Wer mag schneidet eine Tasche hinein und füllt sie mit Vanillecreme- mir aber schmecken sie pur und lauwarm am besten.
Gibt es bei euch auch Rezepte die in euch die Erinnerung an liebe Menschen besonders wachhalten?
Liebste Grüße

 Femi




Mittwoch, 4. Februar 2015

Onion Knotenkleid



 Hallo meine lieben, gerade noch höre ich mich sagen: " Eigentlich werde ich nicht so leicht krank..." Eigentlich stimmt das ja auch, aber irgendwann erwischt es jeden.Und so habe ich die letzte Woche vor mich hin siechend auf dem Sofa verbracht. Während ich bei Kräutertee und Hustensaft vor mich hin gedämmert bin ist mir eingefallen dass ich mein Knotenkleid ja noch gar nicht gezeigt habe. Gedacht war es für Weihnachten, aber da im Haus Made by Femi alle außer mir einem fiesen Magen- Darm - Virus erlegen waren über die Weihnachtstage ist auch das Aufbrezeln ( sowie jedwedes geplantes Weihnachtsessen und und und )unter den Tisch gefallen.

Genäht habe ich den allseits bekannten Onion Schnitt zum zweiten mal (hier siehst du meinen ersten Versuch), diesmal ohne die Puffärmelchen. 

Der Interlock glänzt ein wenig, aber das ist bei dem schönen warmen safran/ goldgelb wirklich hübsch.
Ich hoffe in der nächsten Woche kann ich euch etwas ganz neues zeigen- letzte Woche war ich zu schlapp für jedwede Aktivität.
Jedem von euch der auch kränkelt wünsche ich gute Besserung- ihr habt mein tiefstes Mitgefühl- und ihr anderen bleibt schön gesund :-)
Liebste Grüße

Femi






Schnitt: Onion 2022, Interlock über Buttinette, verlinkt: RUMS